Reality Fighters im GameTest

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Reality Fighters ist eines von vielen Spielen, welche direkt zum Launch der Playstation Vita verfügbar ist. Das Spiel wurde entwickelt, um die Funktionen der Vita hervorzuheben. Wie genau das aussieht, erfahren wir in diesem Test.

Handhelds und Kampfspiele haben eine schlechte Vergangenheit gehabt. Schon damals hat man versucht, verschiedene Fighting-Franchises auf den portablen Konsolen zu etablieren. Doch nicht immer überzeugte die Qualität und des öfteren hatte man mit der Hardware zu kämpfen, da die Analogsticks meist nicht perfekt für diese Art von Spielen ausgelegt war. Doch jetzt soll sich alles ändern. Mit Reality Fighters steigt ein Neuling auf die Bühne, welcher von den neuen Funktionen der Vita profitieren möchte. Das Spiel beginnt mit der Charaktererstellung. Richtig gehört, man kann sich hier eigene Charaktere erstellen. Und zwar cooler, als jemals zuvor. Mit Hilfe der Frontkamera kann man sein eigenes Gesicht in das Spiel integrieren, womit man sich mit dem Kämpfer selbst identifizieren kann. Nach erfolgreicher Integration des Gesichts kann man noch die obligatorischen Sachen einstellen, wie z.B. die Kleidung. Im späteren Verlauf können wir weitere Kleidungsstücke erwerben, wobei jede Kleidung andere Werte hat. Wir können uns hier mehr auf die Verteidigung konzentrieren oder unseren Kämpfer so einkleiden, dass er maximalen Schaden austeilt.

Das Haupt-Augenmerk liegt hier aber im Storymodus, in welchem wir Mr. Miyagi als Trainer begegnen. Wir müssen ihm beweisen, dass wir es zum neuen Meister schaffen können. Es wird also gegen jede Menge komisch anmutender Charaktere, welche jede seine Eigenart hat. So gibt es einen “typisch” deutschen Charakter namens “Der Max”, welcher Übergroß und stark ist. Jeder ist komischer, als der andere. Besonders innovativ ist die Auswahl der Kampfszene. Denn man kann über die Kamera sein Umfeld, in dem man sich gerade befindet, als Kampflandschaft nutzen. So wird das Kämpfen noch realer, als zuvor.

Spielerisch erinnert das Spiel an ein Tekken oder Street Fighter, natürlich mit verniedlichter Grafik. Jeder Charakter hat seinen individuellen Stil; der selbst erstellte Charakter kann aus diesem Pool seine Kampftechnik aussuchen. Natürlich sind zu Anfang noch nicht alle Techniken verfügbar. Im späteren Verlauf gibt es den Superhelden oder auch den Westernhelden. Man darf sogar als Ballerina in den virtuellen Kampf steigen. Innovation wird auch hier groß geschrieben. Wenn man den Kampf gewonnen hat, kann man die Playstation Vita um 90 Grad zur Seite drehen und die zwei Konterfeis in einem Bild verewigen. Ist die Vita auch mit Facebook verbunden, kann das Bild sofort auf die Plattform übertragen werden. Das einzige, was gestört hat, war die Kamera während des Kampfes. Da die Vita ja ein eingebautes Gyroskop hat, bewegt sich die Kamera im Kampf stets in die Richtung, in der wir den Handheld halten. Da man diese Funktion nicht ausstellen kann, fällt das bequeme zocken z.B. im Bett flach.

Fazit
Reality Fighters ist ein interessanter Titel, jedoch verliert man zu schnell das interesse. Irgendwann hat man sich einfach satt gesehen. Etwas aufgefangen wird die Tatsache durch den Multiplayer, in welchem wir gegen Freunde und unbekannte kämpfen können. Ob es sich jetzt lohnt, das Spiel für 40-50€ zu kaufen, wage ich zu bezweifeln. Spätestens, wenn der Titel günstiger zu haben ist, sollte sich der Kampfspiel-affine Spieler das Game mal angucken.

Bewertung: 5/10 Punkte


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